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Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP)

Kurzinfo

Auf Empfehlung des Wissenschaftsrates der Bundesrepublik Deutschland, am 01.01.1992 gegründet, setzt das INP die Tradition des "Zentralinstitutes für Elektronenphysik" (ZIE) der Akademie der Wissenschaften fort. Das INP Greifswald erforscht Niedertemperatur-Plasmen für technische Anwendungen. Ziel ist einerseits die technologische Vorlaufforschung und andererseits die Optimierung etablierter Plasmaverfahren und Plasmaprodukte sowie die Erforschung neuer Plasmaanwendungen. Dies wird ergänzt durch die Anpassung von Plasmen an kundenspezifische Einsatzbedingungen sowie Machbarkeitsstudien, Beratung und Serviceleistungen.

Das Institut betreibt Forschung und Entwicklung von der Idee bis zum Prototyp, wobei sich die Themen an den Bedürfnissen des Marktes orientieren. Derzeit stehen die Biomedizintechnik, Mikro- und Nanotechnologie, Umwelttechnik, Spezial-Plasmaquellen, Modellierung und Diagnostik im Mittelpunkt des Interesses.

Neben 3.700 m2 Hauptnutzfläche verfügt das INP über 26 Labore, einen klassifizierten Reinraum sowie ein mikrobiologisches Labor für interdisziplinäre Forschung. Als gemeinnütziger Verein organisiert, beschäftigt das INP derzeit etwa 140 Mitarbeiter und ist damit die größte außeruniversitäre Einrichtung auf diesem speziellen Forschungsgebiet in Europa. Aus dem INP wurde in den Jahren 2005 und 2006 je eine Firma ausgegründet.

Im Verbund mit dem Institut für Physik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität (IfP) und dem Max-Planck-Institut (IPP) besteht die Aufgabe des INP in der Förderung der Plasmatechnologie in der Verbindung von Grundlagen und Industrieforschung.

Am INP wurden Methoden zur plasmagestützten Modifizierung von Elektrodenkatalysatoren für Brennstoffzellen entwickelt. Hierbei spielen vor allem edelmetallfreie Katalysatoren z. B. metallorganischen Verbindungen eine Rolle, die mit Hilfe geeigneter Plasmaverfahren in Ihrer Wirksamkeit wesentlich verbessert werden und damit einen Beitrag zur Effizienzsteigerung von Brennstoffzellen beitragen können. Die plasmabehandelten Katalysatoren werden hauptsächlich für Brennstoffzellen mit flüssigen Reaktanten, wie z. B. mit Wasserstoffperoxid als Oxidanz, eingesetzt, sind aber auch für die Reduktion von gasförmigem Sauerstoff geeignet.

Webseite: www.inp-greifswald.de