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Leibniz-Institut für Katalyse an der Universität Rostock e.V.

Leistung

Die Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten CO-Chemie, CC-Kupplungsreaktionen, asymmetrische Katalyse, Metallocen-Chemie, Reaktionstechnik und Hochdurchsatzmethoden, Präparation von katalytisch aktiven Materialien sowie von nanoporösen anorganischen Membranen, in situ-Untersuchungen, Selektivoxidationen.

Die Arbeiten reichen von der Katalysatorpräparation über mechanistische Untersuchungen bis hin zu Verfahrensentwicklungen und -optimierungen. Dazu steht spezielle Infrastruktur, insbesondere im Bereich Analytik, Reaktionstechnik, Hochdurchsatztechnik und Hochdruckchemie, zur Verfügung.

In Anbetracht der besonderen Bedeutung des Energiesektors werden am Leibniz-Institut für Katalyse seit Beginn des Jahres 2003 Katalyseanwendungen auf diesem Gebiet bearbeitet. Einen Schwerpunkt stellen die Untersuchungen zur Entwicklung aktiverer Katalysatoren zur Wasserstofferzeugung aus Alkoholen und die Katalyse mit nachwachsenden Rohstoffen dar.

Infolge der fortschreitenden Ausbeutung fossiler Brennstoffreserven und des ständig steigenden Energiebedarfs gewinnt Wasserstoff zunehmend an Attraktivität als alternative Energiequelle.

Wasserstoff kann grundsätzlich durch katalytische Dehydrierungen oder Reformierung von nachwachsenden Rohstoffen wie Biomasse oder deren Fermentationsprodukten, z. B. Alkoholen, erzeugt werden. Da dieser Prozess thermodynamisch nicht begünstigt ist, stellt die Auswahl der richtigen Katalysatorsysteme einen entscheidenden Faktor für eine effiziente Wasserstoffproduktion dar. Der erzeugte Wasserstoff kann direkt als Brennstoff (z. B. in Brennstoffzellen) eingesetzt oder für die Hydrierung von Biomasse (BtL) verwendet werden. Die Bereitstellung der Biomasse kann aus den Bereichen der Landwirtschaft in Form von Biomaterialien (Kartoffeln, Getreide usw.) erfolgen.

Ein zweiter Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten besteht in der Katalysatorentwicklung für Flüssigbrennstoffzellen. Zu diesem Zweck ist das LIKAT an Verbundprojekten wie z. B. zur Entwicklung neuartiger Brennstoffzellen speziell für Unterwasseranwendungen beteiligt.