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Kompetenzen, Ziele und Aufgaben

1. Wasserstoff- und Brennstoffzellen

Es wird weltweit in Wissenschaft und Industrie davon ausgegangen, dass die Wasserstofftechnologie einen wesentlichen Beitrag im Szenarium neuer Energietechnologien, die nicht auf fossilen Rohstoffen basieren, leisten kann.

Die Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern weisen eine große Kompetenzvielfalt auf, die eine sehr gute Voraussetzung für eine nachhaltige Etablierung der Wasserstofftechnologie bietet.

An der Fachhochschule Stralsund ist ein modern ausgestattetes Komplexlabor für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eingerichtet worden, das eine gute Grundlage für die Ausbildung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben bietet.

Im Wasserstoffzentrum Schwerin sind besonders die Entwicklungsarbeiten der HIAT gGmbH, balticFuellCells GmbH und Inventivest GmbH zu nennen. Die HIAT gGmbH und balticFuellCells GmbH entwickeln Komponenten für Brennstoffzellen und sind speziell auf dem Gebiet der Mikrobrennstoffzellen aktiv. Die Inventivest GmbH ist in den Bereichen des Engineerings und Projektmanagements von Wasserstoffprojekten tätig.

Das Leibniz-Institut für Katalyse e.V. an der Universität Rostock mit seinen ca. 180 Mitarbeitern ist eine der bedeutendsten Forschungseinrichtung für Katalyse in Europa.

Ebenfalls in der Katalysatorforschung sind die AMT Analysenmesstechnik GmbH und das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. tätig.

Auf den Fachgebieten Wasserstoffspeicherung, Betankungstechnik und Wasserstoffherstellung agieren die Unternehmen ATI Küste GmbH, BaltiCo GmbH, Herbert Seus GmbH & Co. Kältetechnik KG. sowie IEE Ingenieurbüro Energieeinsparung GmbH.

Die Realisierung und Anwendung von Brennstoffzellensystemen wird im Wesentlichen durch argus electronic gmbh, Enitech Energietechnik-Elektronik GmbH, enysys ltd., atec innovation GmbH, Fahrzeugbau Strela GmbH, Heliocentris Energiesysteme GmbH, IBZ Innovations- und Bildungszentrum Hohen Luckow e. V., Kap-Arkona-Bahn GmbH & Co. KG durchgeführt.

Die new enerday GmbH entwickelt am Standort Neubrandenburg eine Auxiliary Power Unit (APU) zur motorunabhängigen Stromversorgung in Fahrzeugen und für Freizeitanwendungen. Aus fossilen Treibstoffen wird mit einer Hochtemperaturbrennstoffzelle (SOFC) Strom erzeugt. Dieses Brennstoffzellensystem ist auch hervorragend geeignet, um aus Biogas oder Biokraftstoffen Wärme- und Elektroenergie zu erzeugen.

Die Wasserstoffverbrennungsprozesse in Verbrennungsmotoren und die Simulation der physikalisch-chemischen Vorgänge in Brennstoffzellen werden in der MET GmbH bearbeitet.

Des Weiteren sind die für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hervorragenden Anwendungsfelder in Mecklenburg-Vorpommern hervorzuheben. So liegen die prädestinierten Marktsegmente maritime Technik (Schiffs- und Bootsausrüstungen, Meerestechnik), dezentrale Energieversorgung (lose Netzabdeckung, hoher Windkraftanteil) sowie Freizeit und Erholung (sanfter Tourismus als Imagefaktor) direkt vor der Haustür.

2. Elektromobilität

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