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Mikrobrennstoffzellen als Batterieersatz

Als Alternative oder Ergänzung konventioneller Batterien und Akkus haben Brennstoffzellen erhebliche Vorteile. Sie sind langlebiger, schnell aufladbar, haben eine bessere Energieausbeute, sind umweltfreundlicher und zudem sehr flexibel einsetzbar. Insbesondere Polymermembran-Brennstoffzellen sind leicht für unterschiedliche Leistungsklassen modifizierbar. Sie können für unterschiedliche Anwendungen von 2 W bis mehrere kW elektrischer Leistung ausgelegt werden. Polymermembran-Brennstoffzellen können eine spezifische Leistungsdichte von über 2 kW (elektrisch) je Liter Bauvolumen aufweisen.

Etabliert haben sich im Bereich der Mikroanwendungen zwei unterschiedliche Technologien: Polymerelektrolytmembran-Brennstoffzellen (PEMFC), die mit gasförmigem Wasserstoff betrieben werden, und Direktmethanol-Brennstoffzellen (DMFC), bei denen Methanol als Brennstoff direkt in der Zelle umgesetzt wird. Die Herausforderungen, denen sich die Entwickler tragbarer Brennstoffzellensysteme stellen müssen, ähneln denen in den anderen Anwendungsgebieten der Brennstoffzelle: Die Systeme sind bislang noch zu teuer für einen breiten Massenmarkt, so dass sie zunächst nur enge Marktnischen besetzen. Aber gerade im Marksegment dieser "speziellen Märkte" können Brennstoffzellen ihre wahren Vorteile unter Beweis stellen.
Das HIAT befasst sich in Projekten sowohl mit Anwendungen von Mikrobrennstoffzellen in elektronischen Geräten (z. B. Laptops) als auch mit der Integration von Brennstoffzellen mit einer Leistungsklasse von bis zu 2 kW auf Schiffen und Yachten.